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Vortrag Reinhard Haller

Reinhard Haller

Im April 2018 ist der Vorarlberger Psychotherapeut und Suchtforscher Reinhard Haller auf Einladung des Verein OIKOS an der Universität Klagenfurt zu Gast.

Wie bereits im Newsletter angekündigt, wird im April dieses Jahres der bekannte Psychotherapeut und Psychiater Reinhard Haller im Auftrag von OIKOS einen Vortrag zum Thema „Nie mehr süchtig sein - ein Leben in Ballance“, halten.

Bereits vor 10 Jahren veröffentlichte der Suchtforscher ein Buch unter diesem Titel. Nicht nur klassische Drogenarten werden in diesem Werk thematisiert, sondern auch vermeintlich harmlosere Süchte, wie Kauf-, Spiel-, Online- oder Fernsehsucht. Am 4. April gastiert Prof Haller auch an der Universität Klagenfurt um zu diesem Thema zu referieren.

Der gebürtig aus Mellau, Vorarlberg stammende Psychiater studierte von 1971 bis 1976 Medizin und absolvierte von 1977 bis 1983 die Ausbildung zum Facharzt in Neurologie und Psychiatrie. Bereits 1983 wurde er zum Chefarzt in der Sonderanstalt Stiftung Maria Ebene in Frastanz und zum Leiter des zugehörigen Krankenhauses Maria Ebene ernannt. Hierbei handelt es sich um ein Behandlungszentrum für Suchtkranke. Ebenfalls seit 1983 ist Haller als Gerichtssachverständiger an zahlreichen Gerichtshöfen in Österreich aber auch im Ausland tätig.

Neben seiner Suchtforschung ist er vor allem durch eben diese Gerichtsgutachten bekannt geworden. Besonders Aufsehen erregend gestalteten sich die Gutachten über das Bombenhirn Franz Fuchs, den sexuellen Serienmörder Jack Unterweger oder den NS-Euthanasie-Arzt Heinrich Gross.

 

Seit 1990 ist Haller auch der Drogenbeauftragte der Vorarlberger Landesregierung. Er entwickelte mehrere Drogenkonzepte für das Land und wird daher auch in Bezug auf Fragen der Suchtprävention,  behandlung und -rehabilitation konsultiert, mit Schwerpunktbereich der illegalen Drogen. Der Neurologe und Psychotherapeut ist des Weiteren für den Aufbau und die Weiterentwicklung des umfassenden Suchtbetreuungsnetzes in Vorarlberg verantwortlich.

Von 1990 bis 2007 leitete Haller das Universitätsinstitut für Suchtforschung der Psychiatrischen Universitätsklinik Innsbruck. Dort lehrt er bis heute. Haller war ebenso Gastprofessor an der Universität Klagenfurt.

1990 gründete Haller mit der Werkstatt für Suchtprophylaxe ("Supro") die erste Suchtpräventionsstelle Österreichs. Neben der Drogensucht schuf er ebenso stationäre sowie ambulante Behandlungskonzepte für Spiel-, Internet-, Kauf- oder Nikotinsüchtige.

Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung, wie der genaue Ort und die Uhrzeit, folgen im Laufe der nächsten Wochen.

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